Blogger, hört auf Maik und vereinigt Euch!

Inspiriert durch Blogs wie das von den Blogrebellen, Das Kraftfuttermischwerk oder Nerdcore habe ich vor ca. 9 Jahren angefangen in das Internet zu schreiben. Alles, was ich zu diesem Zeitpunkt vorweisen konnte, war die Fähigkeit einen Rechner einzuschalten, eine Tastatur zu bedienen und eine Vorstellung von Themen wie z.B. Musik oder Kultur zu haben, die ich teilen wollte. Von technischem Geschick, Wissen über Webdesign, Server und Websoftware wie WordPress, war nichts zu erahnen.

Dieses Blog hat bis heute nur überlebt, weil es Menschen am anderen Ende der Datenleitung gab und auch heute noch gibt, die uns (das Blog und mich) durch alle inhaltlichen und technischen Höhen und Tiefen begleitet haben. Es wurde kommentiert, die ersten Reblogs veröffentlicht und wenn ich mal wieder alles zerstört und das Blog inklusive Datenbank gelöscht hatte, wurde per Ferndiagnose versucht zu retten, was es zu retten gab.

Übersicht der Webseitenscreenshots in der Waybackmachine.org
Progolog Screenshots in der Waybackmachine.org

Die Einleitung und Überschrift dieses Beitrages, lässt erahnen, dass sich an dieser heilen Welt etwas geändert hat und sich in Zukunft auch wieder etwas ändern sollte. Kollege Maik von LangweileDich.net hat heute einen Beitrag veröffentlicht, in dem er auf einige Missstände in der Blogosphäre, die sich nur selten so darstellt, wie sie es sollte, aufmerksam macht.

Was ist geblieben?

Die Basis von Blogs waren die Verlinkungen untereinander, gemeinsame Projekte, das weiterbringen von Inhalten und eine starke Vernetzung untereinander. Auch noch zu meinem Start und in den ersten Jahren, in denen ich versuchte, selbst Teil dieser Blogosphäre zu werden (was ich als Privileg angesehen hatte). Doch das ist leider (seit Langem) nicht mehr so, aus der großen Web-Familie ist ein zersplitterter Haufen Einzelgänger geworden. Und das kotzt mich an!
- Maik LangweileDich.net

Bevor sich irgendwer angegriffen fühlt: Technisch habe ich mein Blog noch lange nicht vollständig im Griff. Oft genug war ich auf Hilfe angewiesen. Ich bin auch weiterhin für jede Unterstützung dankbar. Was wirklich auf der Strecke geblieben ist, sind Themen wie die Herzlichkeit, die Freude am Verlinken, die (guten) Kommentare, gemeinsame Projekte und Kooperationen ohne finanziellen Hintergrund oder Werbenetzwerke als Auslöser. Schaut, was die anderen machen, nutzt euren Einfluss, aktualisiert eure Feedreader und empfehlt andere Blogs und schickt ein paar Leser weiter. Kurz: Freut euch am Austausch und nicht nur über Klicks und Reichweite.

Klingt nach Mimimi? Herzensangelegenheiten enthalten gelegentlich Mimimi.

Wichtig und überhaupt: Lest einfach den kompletten Beitrag von Maik auf LangweileDich.net.