" Live & Draussen "

Juicy Beats 2013 (Ticketverlosung)

JUICYBEATS-LOGO

Das 18. Juicy Beats Festival steht kurz vor der Tür. Die Konzerte starten am Samstag den 27.07.2013 startet um 12 Uhr. Getanzt werden darf bis zum folgenden Sonntag um 4 Uhr. Auch die 18. Auflage des größten Electronic- und Indie-Festivals findet wieder im Westfalenpark in Dortmund statt.

Fritz Kalkbrenner Live!, Marteria, The Notwist, Left Boy, Crystal Fighters, Friska Viljor, 257ers, Leslie Clio, Moop Mama, Kid Simius, Catz ‘N Dogz, MC Fitti, Tube & Berger, Larse, Grossstadtgeflüster, Weekend, Käptn Peng, Ian Pooley, Macka B, Ewert & The Two Dragons, Hans Nieswandt, Calvertron, DJ Bailey, Robbo Ranx, When Saints Go Machine, Susanne Blech u.v.m.

Netterweise wurden mir für die Juicy Beats 1 x 2 Tickets zur Verlosung bereitgestellt. Wem also das Lineup mit Moop Mama, Marteria, Friska Viljor und The Notwist zusagt, kann bis Mittwoch, den 24.07.2013 um 23:59 Uhr einen Kommentar unter diesem Beitrag hinterlassen. Der oder die Gewinnerin werden am Donnerstag benachrichtigt und per Post mit den Tickets versorgt.

Viel Spaß!

Zeitplan | Juicy Beats App | Juicy Beats Website | Juicy Beats auf FB

Danke für’s Mitmachen. Die GewinnerIn wurde per Mail informiert. Die Karten müssten bereits auf dem Weg sein. Bis zum nächsten Mal.

Nachttanzdemo Dortmund – GEMA Alarm machen

Facebook-Partys, das Unwort des vergangenen Jahres. Anders ist es mit der Nachttanzdemo. Facebook ist, mit Ausnahme der Event-Planung außen vor. Gegen die GEMA soll es gehen. Mehr Rechte für Künstler, keine Aufschläge für Speichermedien und weniger Angriffe auf die Freiheiten von Musikern und Künstlern werden gefordert.

“Es reicht. Wir wollen keine Aufschläge für Speichermedien hinnehmen. Wir wollen auf YouTube Musikvideos sehen wie jeder andere Bürger dieses Planeten auch und wir wollen auch nächstes Jahr weiter in unseren Clubs tanzen, ohne dafür 50 Euro Eintritt zahlen zu müssen. Wir betrachten das Gebaren der GEMA als Angriff auf die Kultur und die Freiheit der Musik selbst.”

Am Freitag findet von 18:00-22:00 Uhr die Nachttanzdemo am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhof statt. Vorbeikommen, Mittanzen und eine Meinung bilden.

Treffpunkt 18 Uhr Dortmund HBF

Strecke:

HBF Dortmund Ausgang Nordstadt – Leopoldstr – Burgwall- Kuckelke
1.Zwischenkundgebung
Kampstr.(hinter Reinoldikirche)
Kampstr – Freistuhl- dann denn Wall hoch zur GEMA
2. Zwischenkundgebung
GEMA Gebäude Südwall 17 bis 19
Abschlusskundgebung 
Friedensplatz

Aktuelle und kurzfristige Infos entnehmt ihr dem Facebook-Event. Bitte um mehr Teilnehmer und Zusagen!!

Juicy Beats 2012 (Ticket Verlosung)


“Im Juli wird es bunt und fruchtig im Dortmunder Westfalenpark…” - oder so. Die Juicy Beats No. 17 stehen vor der Tür und auch dieses Jahr gibt es wieder ein sehr hörenswertes Lineup. Neben Konzerten von Prinz Pi, Casper, Kakkmaddafakka, Aphroe & Mirko Machine und Beardyman sowie DJ-Sets vom Too Strong Soundsystem, Symbiz und Geek Butik wird es auf der Wiese am Flamingoteich das Dortmunder Kreativ Kamp geben. Urbanisten gestalten dort Lebensräume, ein Kurzfilmfestival findet statt und Hersteller von Fixies stellen ihre neuesten Kreationen vor. Gebündelte Kreativität und Livemusik, an einem Ort.

Genug erzählt. Ebenso wie im letzten Jahr habe ich die Chance, 2 x 2 Tickets an Euch verlosen zu können. Die Teilnahme ist wie gewohnt simpel. Hinterlasst bis zum 22. Juli einen Kommentar mit gültiger Email-Adresse unter diesem Post und Mr. Zufall entscheidet über Glück und Unglück.

Das komplette Line-Up, weitere Infos zum Festival sowie Links zur mobilen App findet ihr auf Juicybeats.net.

Update 23.07. – 17:40 

Die Gewinner sind ausgelost und wurden per Mail über den Gewinn der Tickets informiert. Glückwunsch.

Open Source Festival 2012 – Galopprennbahn Düsseldorf

Open Source Festival 2012 – Galopprennbahn Düsseldorf


Gestern begann also, jedenfalls für mich, die kleine Festivalsaison 2012. Während sich Hinz und Kunz auf der Fusion austobte, ging es für mich ins kleine Rheinland. Das Open Source Festival hat sich in den letzten Jahren zu einem nicht unwichtigen Festival für die Region, als auch für Indie- und elektronische Musik, gemausert.

Open Source Festival 2012 – Progolog.de from [jo.han.nes] on Vimeo.

Mein wesentlicher Fokus in Sachen Musik lag auf Mouse on Mars, Beirut, sowie Brandt Brauer Frick, wobei diese nur ein DJ-Set spielten und ohne Ensemble und ohne Harfistin anreisten. Africa Hitech waren ein mir unbekanntes, aber überraschendes Highlight des gestrigen Samstags. Ansonsten haben sowohl das Wetter, als auch das Publikum hervorragend harmoniert. Die Kamera und der Speicher des Telefons wurden ausgiebig mit Video und Bildmaterial befüllt. Weitere Bilder gibt es die Tage im Blog, sowie im Flickr-Archiv. Sollten Mitschnitte der Sets im Netz auftauchen, werde ich natürlich ebenso versuchen diese hier zu sammeln.

Rückblick: Lauryn Hill – 28.01.2012 Mülheim

Gestern stand neben einer wahnwitzigen Auto-Tour durch das Ruhrgebiet, ein Konzert-Termin an, auf den viele Menschen sicherlich länger und intensiver gewartet haben als ich. Nach einigem Zahlengekloppe komme ich, denke ich auch noch zu den eigentlichen Fakten des Abends.

13 Jahre ist es her, dass Lauryn Hill ihr erfolgreichstes Album “The Miseducation of Lauryn Hill” veröffentlicht hat, 10 Jahre dauert ihre Babypause. Das Jahr 2012 ist erreicht und die Ex-Sängerin der Rap-Crew The Fugees macht sich für zwei Konzerte auf nach Deutschland.

Angekommen in der RWE Sporthalle in Mülheim, feuerte gegen 20:30 DJ Rampage die Massen mit einem Hip-Hop Set an und forderte dazu auf, die großartige Miss Hill zu feiern und zu zelebrieren. Mit Pelz und Klunkern ließ sich Miss Hill gegen 21:40 von ihrer Security auf die Bühne begleiten.

Der Einstieg der Bühnenshow von Miss Hill’s Band wurde zelebriert durch eine Spacerock Interpretation des Fugees-Songs “Killing Me Softly”, der in seinem überladenen Sound die gut gefüllte RWE Sporthalle nur wenig in Wallung zu bringen vermochte.


Die eigentliche Klassiker wie “Fu-Gee-La” oder “Doo Wop” wirkten wie kleine punktierte Beweise dafür, dass Miss Hill ihre Stimme nach wie vor zu gebrauchen weiß. Cover Songs wie Stevie Wonders “Master Blaster” oder Bob Marleys “Could You Be Loved” verpassten dem Abend eine sentimentale, im wesentlichen auf “gute alte Zeiten” verweisende Note. Hätte Miss Hill ihre Band nicht konstant dazu aufgefordert, mit mehr Energie und lauter zu spielen, hätte man es auf die Qualitäten des Tonmischers, oder die der Band schieben können.

So verbleibe ich leider mit dem Gefühl, dass dieses Konzert eher ein Selbstversuch war, ob die eigene Musik noch wirkt. Andernfalls lässt sich nur schwer erklären, warum man nach rund 13 Jahren ohne neues Release auf Tour geht und versucht durch schneller, höher weiter zu punkten.



Coke Sound Up Festival 2011 | Berlin

Vor ziemlich genau einer Woche waren einige Dinge anders. Das Wetter war besser, mein Aufenthaltsort war nicht das Ruhrgebiet und die Anzahl der Menschen um mich herum belief sich auf rund 750.000. Den letzten Sonntag verbrachte ich beim “Coke Sound Up Festival of Happiness” am Brandenburger Tor in unserer schönen Hauptstadt Berlin.

Bereits am 01. Oktober in Berlin angekommen hatte ich Zeit mich vor Ort ein wenig umzuschauen, wobei mir Berlin als Stadt nicht wirklich fremd war. Im Kontext des Festivals bat Coke mir an, mit diversen Künstlern Interviews zu führen. Diese müssen noch ausgewertet und ausformuliert werden. Die Ergebnisse folgen aber in den nächsten Tagen. Der erste Interviewtermin war mit Gustaf von Mando Diao, als Örtlichkeit für die Interviews hatte Coke den C-Club neben der Columbiahalle gewählt. Mehr dazu, aber wie erwähnt im noch folgenden Beitrag zum Interview.

Der Sonntag begann mit ähnlich gutem Wetter, einer Menge Menschen in der Stadt, sowie auf dem Festivalgelände. Dieses zog sich von der Rückseite des Brandenburger Tors, über die Straße des 17. Junis, bis hin zur Siegessäule. Leinwände, Lautsprecher, Buden, Stände, ein Riesenrad, sowie das “Coke Happiness Monument” bahnten sich ihren Weg, bis hin zum großten Stern.

Das “Coke Happiness Monument” war, neben den Künstlern und Akteuren auf der Bühne, das wesentliche Highlight der gesamten Veranstaltung. Eine 6 x 12,5 Meter große Installation aus fünf Überseecontainern, einer Plexiglasfront. Mehrere aktive Künstlergruppen (klub7, schnellebuntebilder und Clemens Behr), hatten im Auftrag von Coca-Cola dazu aufgerufen, Gründe zu nennen warum sie an eine bessere Welt glauben. Diese Gründe wurden von den Künstlern während des Wochenendes in Visuals, 3D-Pappinstallationen und Bilder auf der Plexiglasfront gebannt.

Gegen Nachmittag startete die deutsche Band Jenix um Jenny Böttcher, das gut gefüllte Festival, mit ihrem Auftritt. Gefolgt von One Night Only, einer britischen Rockband, der wir den Song “Can You Feel It”, aus den Coke Werbespots, verdanken. Während dieses Auftrittes war ich schon wieder auf dem Weg in das nah gelegene Adlon Hotel Kempinski. Dort warteten in der Bibliothek des Hauses drei Herren von Culcha Candela. Näheres hierzu auch im folgenden Interviewpost.

Mit Jennifer Rostock auf der Bühne, nahm die Popularität der Künstler zu. Deutlich spürbar an den Reaktionen der Damen und Herren aus der ersten Reihe. Nach einer, für einen Herren, gehörig einheizenden Tanzeinlage fand auch dieser recht kurze Auftritt, mit dem Beginn eines Sonnenuntergangs, über dem gesamten Gelände einen sehr gemütlichen und geschmackvollen Ausklang.

Mit dem Auftritt der finnischen Rockgruppe Sunrise Avenue ging für einige Besucherinnen des Festivals ein kleiner Traum in Erfüllung. Gebannt lauschten sie Sänger Samu Haber, der neben den Klassikern der Band ziemlich viele Pophits der letzten Monate und Jahre in Medleys und kleinen Einspielern verarbeitete.

Im Anschluss an Sunrise Avenue wurden die letzten Momente des Sonnenuntergangs über der Straße des 17. Juni von den Klängen der zweitgrößten Dancehallkombo aus Berlin begleitet. Mit einem treppenartigen Bühnenaufbau starteten Culcha Candela ihre Show, legten einen Dancemob zu ihrem Titel “Hamma!” ein und stellten mit “Hungry Eyes” die erste Single ihres am 25. November erscheinenden neuen Albums mit dem Titel “Flatrate” vor.

Als krönenden Abschluss fanden sich zu vollständiger Dunkelheit die Schwedenrocker von Mando Diao auf der Bühne ein, spielten ihr kraftvolles Set und konnten zum Abschluss der gesamten Veranstaltung noch mit einem riesigen Glitzerregen, sowie einer Kooperation aller Musiker für eine Perfomance ihres Songs “Dance With Somebody” auftrumpfen. Ein runder sehr kraftvoller Abschluss.

Coke Sound Up Festival | Berlin

Am Samstag geht es für mich nach Berlin. Der erfreuliche Grund ist, ich werde hier das gesamte Wochende vom Coke Sound Up Festival in Berlin berichten. Mit dem Besuch des Festivals am Brandenburger Tor stehen einige Premieren für mich an:

Zum einen werde ich, zum ersten Mal den Tag der Deutschen Einheit in unserer Bundeshauptstadt verbringen, desweiteren das erste Mal ein Coke Sound Up Festival besuchen und zu guter Letzt, werde ich vor Ort zum ersten Mal Interviews stellen und mich zum ersten Mal einem Interview stellen dürfen. Das wird aber an anderer Stelle noch einmal genauer erläutert.

Während der Samstag für Interviews, Kontakte pflegen und zum Berlin besichtigen zur Verfügung steht, wird der Sonntag schon etwas trubeliger. Ab 15 Uhr werden sowohl Newcomer wie Jenix, als auch größere Künstler wie Mando Diao, Sunrise Avenue und Culcha Candela auf der Bühne, mit Blick in Richtung Siegessäule, ihr Bestes geben.

“Neben den bereits bestätigten Headlinern Mando Diao, Culcha Candela, Sunrise Avenue und One Night Only, steht nun auch der Auftritt der angesagten Deutsch-Rocker Jennifer Rostock und der Newcomer Jenix fest. Jennifer Rostock haben für das Coke Sound Up Festival u.a. ihr neues Album „Mit Haut und Haar“ im Gepäck, welches sie am Brandenburger Tor erstmals live einem größeren Publikum präsentieren werden.”