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30 Days Till Iceland: #25 – Apparat Organ Quartet

Käme Kraftwerk aus Island und würde vorwiegend mit Orgeln, elektrischer Natur, auftreten, hießen sie vermutlich Apparat Organ Quartet. Gut, klingt wenig isländisch dieser Bandname. Gleiches könnte ich noch über Daft Punk sagen. Klingt auch nicht isländisch. Stimmen von Robotern, Drumbeats, melancholische Melodien und trotzdem ein insgesamt sehr tanzbarer Sound. Das sind die Attribute die das Apparat Organ Quartet auszeichnen.

Stellenweise grenzt der Tanzmusik-Sound an die Beats von Motörhead, fängt sich wieder in einer besonderen Form von Krautrock und über allem schwebt der Klang eines Instrumentes, dass sich nicht nur in meiner Bandgeschichte, sondern auch im Titel des Quartetts wiederfindet. Der Orgel.

Beim isländischen Airwaves Festival bestand das Bühnenarrangement der Band aus Kabeln, Orgelpfeifen und Instrumenten. Die Beschreibungen sind imposant, der Sound aus Videos und Tonaufnahmen spiegelt eben dieses Schauspiel wieder. Eine Liveperformance die ich mir auch einmal ansehen möchte. Bald. Aber erst einmal reise ich nach Island.

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30 Days Till Iceland: #23 – Kimono

Ragnaar Bastian veröffentlichte die Tage auf seinem Blog eine Top 15 Liste von isländischen Bands die man kennen sollte. Das spielt mir zum einen prima in die Karten, weil ich ja auch nach tollen isländischen Künstlern suche, zum anderen habe ich ein neues Blog, dass nur über isländische Bands schreibt, in meiner Leseliste. Diese Band steht ebenfalls auf der Liste von Ragnaar.


Kimono machen Post-Rock im Stil von Fugazi oder Sonic Youth und wählen für ihre Releases geschmackvolle Titel wie “Easy Music for Difficult People”. Gitarren gehören zum festen Bestandteil des Sounds, wie außergewöhnliche Schlagzeug-Klänge. Spacig sozusagen. Den Ursprüngen dieses Blogs kommt diese isländische Band sehr nahe, meinem Geschmack ebenfalls.

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30 Days Till Iceland: #22 – Mugison

Für das Album Mugimama, Is This Monkey Music? erhielt der Singer & Songwriter und Student der Musikproduktion vor ca. 10 Jahren den isländischen Musikpreis. Zurecht. Bedenkt man, dass Örn Elías Guðmundsson, wie Mugison mit bürgerlichem Namen eigentlich heißt, meist allein auftritt und seinen recht beeindruckenden Sound nur mit seiner Stimme und einer Gitarre erzeugt.


Bei den Albumproduktionen mag das alles etwas anders aussehen. Das Örn aber stimmgewaltig ist, hört man sehr schön am Mitschnitt aus dem gestern erwähnten Plattenladen 12 Tónar in Reykjavik.

Seine Diskografie umfasst einige Soundtracks, scheint einfach ein isländisches Ding zu sein, sowie diverse Langspielplatten. Rauchig, bluesig, dreckige Gitarrensoli. Mal eine ganz andere Seite isländischer Musik. Die Texte meist in der Heimatsprache passen hervorragend zu seiner Stimme. Politisch aktiv ist Mugison ebenfalls. Mugison einen Platz in meiner Island-Playlist.

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30 Days Till Iceland: #21 – “12 Tónar”

Huch, 12 Tónar ist doch gar keine Band? Richtig erkannt. Dafür einer der ältesten unabhängigen Plattenläden in Reykjavik. Einar Þór Kristjánsson arbeitet dort, seitdem der Plattenladen vor 15 Jahren eröffnete. Am 17. Juli hat er deshalb dem NPR-Radio ein Interview gegeben. Dort sprach er über 5 isländische Künstler, Vinyl, Musik und eben den Plattenladen selbst.

The 12 Tónar shop is known as a friendly place where you can sit down, listen to a wide selection of music on two floors, enjoy free espresso or tea, read magazines and relax. We sometimes have concerts in our shop. Especially on Fridays during the summer when our lovely garden becomes the venue for all kinds of music.

Das Interview gibt es noch in voller Länge bei NPR zu hören. Auf einen Kaffee oder einen entspannten Plattenkauf und einen Tee werde ich sicher auch bei Einar vorbeischauen.

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30 Days Till Iceland: #20 – Compilation Vol. 2

Schon sind es nur noch 10 Tage bis Island. Gastbeiträge von Thomas und Dany, tolle Musik aus Island und schon zwei Compilations, machen meine Vorfreude auf den Sommerurlaub im Norden schon ziemlich groß. Trotzdem freue ich mich natürlich weiter auf und über Empfehlungen/Reisetipps, Hinweise zu Plattenläden oder Bars die man gesehen haben sollte.

Eine Compilation kommt noch am Tag vor der Abreise nach Reykjavik. Je nach Netz gibt es von unterwegs Bilder & Musik hier im Blog, auf Facebook oder im Feed.

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30 Days Till Iceland: #19 Sigur Rós

So läuft es. Man nimmt sich viel vor und muss dann ehrlich bleiben und gelegentlich der Freizeit und dem guten Wetter den Vorzug geben. Sigur Rós, eine weitere unvermeidbare Platzierung bei den 30 Days Till Iceland landen also auf dem eigentlich gestrigen Platz 19.


Der Name der Band entstand kurz nach der Geburt der Schwester von Jonsí, dem Frontmann der Band aus Reykjavik. Sie bekam den Namen Sigurrós, was übersetzt soviel bedeutet wie Sieg und Rose. Das Debüt war bereits 1997. Viele Alben, Filme und EPs gingen ins Land.


Jonsi aka Jón Þór Birgisson veröffentlichte zwischen 2009 und 2011 drei Soloalben. Der Schlagzahl der eigentlichen Veröffentlichungen der Band hat dieser Exkurs aber nicht geschadet. Post-Rock, Experimental, für manche eine Zumutung. Ich freue mich darauf Songs wie “Svefn-g-englar” oder “Staralfur” zu hören. Alles, obwohl die Zeit in der ich beinahe ausschließlich Sigur Rós gehört habe länger vorbei ist.

Sigur Rós auf Soundcloud | Website | Facebook

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30 Days Till Iceland: #18 Biggi Hilmars

Wenn ich so an Vulkanlandschaften, Sonnenuntergänge oder typische Regentage im Juli und August auf Island denke, zumindest habe ich gelesen dort all das sehen zu können, ich mir Dokus und Timelapse-Aufnahmen ansehe und mir wünsche selber solche beeindruckenden Bilder fotografieren oder filmen zu können, habe ich mit Biggi Hilmars jetzt auch schon den Soundtrack zu meinen Videos gefunden.

Musikalische Untermaltungen zu Videomaterial zu produzieren ist eine von Hilmars gröten Stärken. Gitarrenteppiche, Klavierakkorde, Streichinstrumente und elektronische Rhythmen die nicht ganz ohne Grund an die Klänge der ganz großen wie Hans Zimmer etc. erinnern. Weit über Reykjavik hinaus ist Biggi Hilmars ein gefragter Produzent, Songwriter und Musiker. Soundtracks zu Mercedes Commercials, einem Kurzfilm über den isländischen Vulkan Vinnslan, oder Soundtracks für BBC Produktionen.

Den oben erwähnten Soundtrack zu ROF gibt es als Name Your Price-Download auf Bandcamp. Ein 170 Meter tiefer Krater und Biggi Hilmars Musik. Episch möchte ich sagen. Hilmars hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm und freue mich gerade selber wie ein Kind über meine Blogserie.

ROF is a beautiful short film by Reykjavik based art group Vinnslan, which Biggi is a part of. The film was made inside a volcanic crater, 170 meters underground, one of the deepest of its kind.
In making the score, Biggi was inspired by the sounds of the volcano and his approach was to record and manipulate sounds from the mountain. ROF will be travelling to international festivals in the coming months.

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