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30 Days Till Iceland: #25 – Apparat Organ Quartet

Käme Kraftwerk aus Island und würde vorwiegend mit Orgeln, elektrischer Natur, auftreten, hießen sie vermutlich Apparat Organ Quartet. Gut, klingt wenig isländisch dieser Bandname. Gleiches könnte ich noch über Daft Punk sagen. Klingt auch nicht isländisch. Stimmen von Robotern, Drumbeats, melancholische Melodien und trotzdem ein insgesamt sehr tanzbarer Sound. Das sind die Attribute die das Apparat Organ Quartet auszeichnen.

Stellenweise grenzt der Tanzmusik-Sound an die Beats von Motörhead, fängt sich wieder in einer besonderen Form von Krautrock und über allem schwebt der Klang eines Instrumentes, dass sich nicht nur in meiner Bandgeschichte, sondern auch im Titel des Quartetts wiederfindet. Der Orgel.

Beim isländischen Airwaves Festival bestand das Bühnenarrangement der Band aus Kabeln, Orgelpfeifen und Instrumenten. Die Beschreibungen sind imposant, der Sound aus Videos und Tonaufnahmen spiegelt eben dieses Schauspiel wieder. Eine Liveperformance die ich mir auch einmal ansehen möchte. Bald. Aber erst einmal reise ich nach Island.

Apparat Organ Quartet auf Facebook | Website | Soundcloud

Woodkid

Video: Woodkid – The Golden Age

Woodkid hat vor ein paar Tagen das Video zu The Golden Age veröffentlicht. Nach mehreren Videos zu den Tracks Run Boy Run, Iron und I Love You, rundet dieser Track als vierter und letzter die Serie von Musikvideos ab. Die wunderschöne in schwarz-weiß gehaltene Optik des Videos passt zum gesamten Konzept von Woodkid. Wenig hilft viel.

Musikvideo: Max Cooper – Seething

Musikvideo: Max Cooper – Seething


Max Coopers Track “Seething”  hat von Andy Lomas ein schickes Video verpasst bekommen. Versteht ihr wie es entstand? Nachlesen kann man es ja mal. Angucken sowieso.

The simulation work originates from Andy Lomas’ study titled ‘cellular forms’, which uses digital simulation of a simplified biological model of morphogenesis, with three-dimensional structures generated out of interconnected particles to represent cells.

Each form starts with a initial spherical cluster of cells which is incrementally developed over time by adding iterative layers of complexity to the structure. The aim is to create forms emergently: exploring generic similarities between many different shapes in nature rather than emulating any particular organism, revealing universal archetypal forms that can come from growth-like processes rather than top-down externally engineered design.

Cell division is controlled by accumulated nutrient levels. When the level in a cell exceeds a given threshold the cell divides, and various parameters control how both the parent and daughter cells re-connect to their immediate neighbours. New nutrient can be created by photons in cells hit by incident light rays. Nutrient can also be allowed to flow to adjacent cells. The simulation process is repeated over thousands of iterations and millions of particles, with each of the final structures comprising over fifty million cells.

00:04 — 04:41 : Nutrient created using omni-directional diffuse light
04:41 — 05:50 : Nutrient created using light from directly above growing forms
02:01 — 04:28 : Blue overlay indicates regions of new cellular division
02:34 — 03:09 : Magenta overlay indicates accumulated nutrient levels in each cell
03:09 — 03:39 : Red overlay indicates number of photons hitting each cell

(via via Ronny)

Dramadigs – Musik aus Musik

Dramadigs – Musik aus Musik

Musik aus Musik? Ist das erlaubt? Wie so viele Dinge eben grenzwertig und trotzdem halte ich Beats und Sampling für eine der schönsten Verbindungen von analoger und digitaler Musikproduktion. Julia Haase hat Dramadigs bei der Arbeit beobachtet und eine schöne Doku daraus gefilmt.

In ihrer 13-minütigen Doku “Musik aus Musik” begleitet sie das Bremer Producerduo Dramadigs vom Platten diggen auf dem Flohmarkt an der Weser bis ins Studio, wo ein Beat entsteht, der sich später auf dem Debütalbum von Sonne Ra (“Mula4Life”) wiederfinden wird.


(via Blogrebellen)

bobbywomack_rip

R.I.P. Bobby Womack

Der Kauf des Soundtracks zum Tarantino-Streifen “Jackie Brown” war auch mein erster Kauf eines Bobby Womack Songs. Der Klassiker “Across the 110th Street” war mir zwar aus dem Radio und diversen anderen Kontexten in den Ohren geblieben, eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Tun der Soullegende kam aber erst über seine LPs und viele Singles.

Am vergangenen Freitag ist Robert Dwayne Womack im Alter von 70 Jahren verstorben. Die angehängte Episode von Unsung ist nicht taufrisch, zeigt aber in schönen Livemitschnitten und Interviews das Leben und die Werke dieses großen Künstlers. Machs gut Bobby.