Als Blog, mit dem wesentlichen Fokus auf Musik steht man immer in der Diskussion, sich dem Hype um einzelne Künstler hinzugeben, oder komplett zu entziehen. Ich versuche den Filter eigentlich so einzusetzen, dass ich die Dinge blogge, egal ob Hype oder nicht, für die ich mich begeistern kann. Einzelne kritische Beiträge über Releases, zu denen ich noch keine feste Meinung habe finden natürlich auch ihren Weg hierhin.

London Grammar gehören in diesem Jahr unweigerlich zu der Kategorie Hype in den einschlägigen Musik-Blogs. Wobei mir in diesem Fall die absoluten Trendfetischisten mir nun sicher vorwerfen würden, dass London Grammar schon kein Thema mehr ist. Ich finde es in diesem Fall aber spannend zu beobachten, wie einig sich Mainstream-Verweigerer, Dudelfunkhörer, Musikjournalisten und Blogger sind.


London Grammar – Strong auf Vimeo

Duncan Powell hat einen wunderbaren Anfang gemacht und aus Fragmenten des Tracks “Strong” einen Garage Remix erstellt. Leider fehlen mir ein paar Elemente zur Abrundung des ganzen Remixes, andrerseits hat er nicht einfach nur Vocalsamples mit Garage-Beats vermischt, was ich wiederum sehr lobenswert finde. Weg vom Pop, weg vom Mainstream, bekanntes nehmen und neu verwerten. Ich habe meine Zeit gebraucht, diese Szene zu akzeptieren. Kam ich doch selbst aus der Ecke der handgemachten Musik.

London Grammar – Strong – 1 hour remix auf Soundcloud

Ich freue mich sehr darauf London Grammar und die Entwicklungen um das britische Trio weiter zu verfolgen. Wem diese Eindrücke noch nicht genügen, oder wer die Livequalitäten zur Einstufung des Hypes überprüfen muss, sollte sich die Videos von den KEXP Sessions anschauen. Meiner Meinung nach, sind die nämlich sehr beachtlich.

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