Vier Frische Platten Gegen Stille | KW48

Freie Zeit ist perfekt um neue Musik zu entdecken. Hat sich deshalb der internationale Tonträgerverband IFPI dazu entschieden, die Veröffentlichungen ihrer Künstler an den Wochenendbeginn zu legen? Seit dem 10.07.2015 werden Alben immer freitags veröffentlicht. #4fpgs stellt vier Empfehlungen gegen Stille am Wochenende vor.

Jono McCleery – Pagodes

Klingelt es bei diesem Namen? Falls ja, dann könnte es daran liegen, dass Jono vor nicht allzu langer Zeit in Werken von Portico und Maribou State mit seinem Gesang auftauchte. Der britische Singer/Songwriter hat am heutigen Freitag sein Album Pagodes veröffentlicht. Folk mit elektronischer Note, gefühlvoller Gesang und schöne Arrangements. Pagodes von Jono McCleery ist wunderbare #Herbstmusik. Die Platte ist gut komponiert, gespielt, produziert und ist der Start in den #Plattenfreitag.

https://soundcloud.com/jono-mccleery/sets/jono-mccleery-pagodes

Velvet Underground – The Complete Matrix Tapes

Eher ein Muss für Sammler, als ein brandneues Release für die Musikfans, die gern wissen was bald cool wird. The Velvet Underground veröffentlichten heute The Complete Matrix Tapes. Mehr zum Hintergrund dieser Platte gibt es bei Pitchfork zu lesen.

In November and December 1969, between the release of their self-titled LP and the following year’s Loaded, the Velvet Underground held a residency at two venues in San Francisco: the Family Dog and the Matrix (a pizza parlor-turned-concert hall opened by Jefferson Airplane’s Marty Balin). All in all, the Velvets performed for 18 nights, and a significant portion of the gigs were captured on a four-track recorder.

Alligatoah – Musik ist keine Lösung

Tut dieser Typ etwas für die Kinder oder verteilt er mit seinem neuen Album einfach eine Kampfansage an Herbert Grönemeyer? Alligatoah räumt auf seiner neuen Platte Musik ist keine Lösung auf seine gewohnt sarkastische bis theatralische Art und Weise auf. Manchen passt es, anderen nicht. Reinhören lohnt sich.

Placebo – MTV Unplugged (Live)

Das MTV Unplugged Konzert von Korn (damals) habe ich zugegebenermaßen geliebt. Die Wege des Musikgeschmacks sind manchmal unergründlich und nicht zu entschuldigen. Die Kombination aus markantem Gesang und einer vorwiegend akustischen Begleitung der Band, hatten ihren Reiz. Bei mehreren Hördurchgängen des MTV Unplugged von Placebo verspürte ich ebenfalls dieses etwas, dass nicht passte und es dadurch interessant machte. Ich freue mich auf diejenigen, die fachlichere und schönere Worte zu diesem Release finden. Ich glaube ich werde Fan und kann es nicht erklären.

Welches Album habe ich am heutigen #Plattenfreitag verpasst mit in die #4fpgs aufzunehmen?