Eine Reise nach Island ist eine kostspielige Angelegenheit. Dennoch gibt es einen Trend und zugegeben, ich bin 2014 auch schwach geworden und musste auf Touristenpfaden den zweitgrößten Inselstaat Europas besuchen. Soviel sei gesagt: Ich werde die Eindrücke der Reise, das Land, die Bevölkerung und die Stimmung der Menschen miteinander immer positiv in Erinnerung behalten. Grund dafür ist auch die Kultur der Reisenden untereinander. Es ist zu hoffen, dass trotz des Reisetrends diese Kultur aufrecht erhalten bleibt.

Hach Island <3

Jens Eberl war für den WDR auf Island. Grund genug auch mal wieder in meiner Fotokiste zu kramen und vielleicht irgendwann eine Fotoserie meiner Island Reise aus 2014 zu veröffentlichen. Ich muss jetzt erst einmal für 30 Minuten in Erinnerungen schwelgen.

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Island Panorama – Foto: Progolog

Fahrbarer Untersatz oder Appartment

Ich war während meines Aufenthaltes in einem Appartment in Reykjavik untergebracht und habe von dort aus Tagestouren ins Landesinnere, bzw. in die Region rund um die Hauptstadt gemacht. Jens Eberl hat sich für seine Reportage ein Wohnmobile gemietet. Definitiv die Reiseform, die einen Aufenthalt auf Island am flexibelsten gestaltet. Kostet aber eben.

Zum großen Titel hat es nicht ganz gereicht. Aber jedes Jahr besuchen inzwischen zwei Millionen Touristen die dreihunderttausend Isländer. Ihr Land wird Urlaubsland.
Fast kling es wie ein Witz: Die vielen Krisen: Der Wirtschaftskollaps, der Vulkan-Ausbruch oder die Panama Papers sorgen dafür, dass die Touristen Island plötzlich auf der Landkarte entdecken. Und spätestens seit der Europameisterschaft kennt praktisch jeder das kleine Island, seine landschaftliche Schönheit mit Gletschern, Vulkanen und Moosfelder, und natürlich die sympathischen, bärtigen Kerle, deren Namen alle auf -son enden.

Immer diese Touristen

Die Vielzahl an Besuchern auf der Insel kann zu einem Störfaktor werden. Wenn sich darüber jemand beschweren darf, dann wären es die Isländer, die aus dem Tourismus keinen Profit ziehen. Nochmal: Wenn Reisende sich an gewisse Regeln halten, können beide Seiten profitieren. Wer unberührte Gegend sehen möchte, darf eben nicht an die beliebtesten Orte fahren und sich stattdessen eigene Ruhepole suchen.

Island – Die Touristen kommen!

https://www.youtube.com/watch?v=M3bPQW26GDA

Island – Die Touristen kommen auf YouTube

Mehr zur Reportage beim WDR (Link).

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