Das Slack-Experiment – Ein Rückblick

110 Tage ist es her, dass ich nach einem Beitrag von Maik und einem anschließenden Beitrag von mir das Slacksperiment gestartet habe. Dazu habe ich auf der Chat-Plattform Slack (Link) einen Team für dieses Blog eingerichtet. Nun ist es Zeit, einen Blick auf die bisherige Zeit zu werfen.

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Ich denke, Blogs leben vom Austausch mit den Leserinnen und Lesern. Das Problem? Niemand™ schreibt mehr Kommentare. Dabei geht es mir beim Bloggen nicht nur um die lineare Kommunikation, in einen vollen oder leeren Raum hineinzurufen. Ich schätze ehrliches Feedback, Fragen zu einem Thema, zu Musik oder einem Produkt. Die Kanäle im Slack-Chat sollen dazu dienen, die Kommunikation um dieses Blog bzw. die veröffentlichten Beiträge aufrecht zu erhalten.

Warum Slack?

In der Planung des Experimentes habe ich überlegt, welche Möglichkeiten ich Leserinnen und Lesern und natürlich mir für einen digitalen Austausch schaffen möchte.

Zur Geschichte: Es gab vor längerer Zeit eine Facebook-Gruppe. Die sollte nicht öffentlich sein, konnte folglich nicht gefunden werden. Ein Facebook-Account war zur Teilnahme an den Gesprächen erforderlich. Das möchte verständlicherweise nicht jeder. Klarnamen, Verknüpfung mit zu vielen Dingen bzw. eine generelle Ablehnung von Facebook sind nur einige Aspekte.

WordPress, das Blog-System auf dem Progolog aufgebaut ist, kann ebenfalls Benutzeranmeldungen entgegen nehmen. Die Masse an Spam ist unberechenbar und die Plugins zur Erstellung von Foren benötigen, naja sagen wir mal, meist dringend eine optische Überarbeitung. Abgesehen von der fehlenden App-Integration.

Habe ich Programme oder Möglichkeiten übersehen? Dann freue ich mich über Empfehlungen.

Rückblick

110 Tage später haben sich 18 Personen im Slack registriert. 23 Dateien wurden im Slack geteilt. 382 Nachrichten wurden in einzelnen Kanälen oder Chats verschickt. Statistik-Wahnsinn eben.

bildschirmfoto-2016-10-27-um-19-53-28Die Erfahrung hat gezeigt, die Gespräche und Diskussionen die es gab, waren konstruktiv, freundlich und von Hilfsbereitschaft und Interesse geprägt. Ist im Internet längst nicht mehr selbstverständlich. Ich habe in jedem Fall gute Gespräche geführt und hilfreiche Infos erhalten.

Fakt ist, einige Anmeldungen haben, womöglich weil nicht die passenden Themen angesprochen wurden oder das anfängliche Interesse gesunken ist, nur selten ihren Slack-Account genutzt. Das gehört dazu und war mit eingeplant. Es handelt sich schließlich auch bei dieser Plattform um einen Kommunikationsweg, für den man sich gesondert einloggen bzw. anmelden muss.

Was nun?

Das Slack-Experiment geht weiter. Zum einen, weil ich nicht sehr schnell aufgebe und andererseits, weil ich glaube, dass sich mit der Zeit und Themen ein reger Austausch entwickelt. Solange bis mir keine bessere Idee für den Austausch rund um dieses Blog einfällt, geht es wie gewohnt weiter.

Der diesjährige Adventskalender wird zur einen Hälfte wie gewohnt hier im Blog stattfinden. Zusätzlich wird es Verlosungen geben, die exklusive dem Slack-Team verfügbar gemacht werden. Weiter arbeite ich gerade daran, die Veröffentlichung von exklusiven Video-Content, ergänzend zu Inhalten aus dem Blog, für den Slack-Kanal zu produzieren.

Du bist gefragt!

Hier noch einmal der Aufruf: Ich freue mich über Anmeldungen und vor allem rege Beteiligung. Schreibt eine Mail, einen Kommentar oder kommentiert auf Twitter oder Facebook. Einladungen sollten auch wieder über diesen Link möglich sein.

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