Review: The Killers – Wonderful Wonderful

Fünf Jahre mussten wir auf das fünfte Studioalbum Wonderful Wonderful der The Killers warten. Auf Empfehlung des U2 Frontmannes Bono wurde Jacknife Lee mit der Produktion der Platte beauftragt. Als Features haben sich The Killers keine geringeren als Brian Eno und Mark Knopfler eingeladen.

Während die Pop-Hymnen der The Killers der vergangenen Jahre noch anständig in den Gehörgängen nachklingen, ist der Einstieg in das neue Album Wonderful Wonderful geprägt durch eine eingängige Basslinie und die Blues- und Desert Rock-Stimmung. In den ersten Sekunden fühlt man sich versetzt nach Las Vegas, Nevada, die Heimat der Band. Der Gesang von Flowers ist gewohnt charakteristisch und der Sound der Platte balanciert unweigerlich an der Schwelle zum Pop. The Killers wollen wieder mehr Rock, besetzen jedoch mit Tracks wie Run for Cover ihre feste Position in den Pop-Radios rund um den Globus. In The Life To Come drängt sich ein Bono in den Gesang von Brandon Flowers, wie eine kostenlose U2 Platte in die Musiksammlung. Some Kind Of Love und Have All The Songs Been Written? sind die gefühligen Höhepunkt der Platte, dem man hohe Chancen auf eine Überlebensdauer bis zum nächsten Frühling anrechnen darf. Mit The Calling darf das Gitarrenriff zurückkehren.

Fazit: Ein bisschen Indie, ein bisschen Disco, ein bisschen Pop und irgendwo rumort eine Portion Rock, die sich nicht richtig entfalten darf. In der Summe ein gutes und hörbares Album der The Killers.

Video: The Killers – Run For Cover

The Killers – Wonderful Wonderful (Stream)

Irgendwo rumort eine Portion Rock, die sich nicht richtig entfalten darf

6 Artwork
6 Lyrics
8 Sound
6.7
More from Johannes

Adventskalender 2017 – Tag 09: der digitale Flaneur – #PWA14 – Cold Sunrise & Endless Sunset

Der Dezember ist der Monat der Adventskalender und Mixtapes. Im Progolog Adventskalender...
Read More

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.