Fake Vocals – Der schmale Grat zwischen Können, Produktion und Atmung

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Der sheetmusicguy hat eine Theorie zu Fake Vocals aufgestellt der ich nicht uneingeschränkt zustimmen will, die mich allerdings auch zum Nachdenken angeregt hat. Die Kernaussage des Videos ist, dass viele Stimmen, die wir in Gesangs- oder Rap-Produktionen hören, Natürlichkeit vermitteln sollen, jedoch meist nur das Ergebnis der Post-Produktion sind. Die Ansage, solchen Produktionen die Daseinsberechtigung als “Musik” abzusprechen halte ich für übertrieben. Trotzdem können Konzerte, je nach Kompetenz des Künstlers, häufig einen sehr ernüchternden Eindruck hinterlassen. Insbesondere dann, wenn Künstler eigentlich das entsprechende Handwerkszeug an den Händen haben, würde ich mir wünschen, diese Nähe zum Handwerk auch in den Produktionen wiederzufinden.

Fake Vocals (ft. Kendrick Lamar, The Weekend, Rihanna)

Johannes

Entdeckte nach Jahren am Klavier die Tastatur als Instrument zum Bloggen. Lebt, liebt und schreibt seitdem über Musik (wenn handgemacht, dann am Klavier) und interessiert sich für Fotografie, Gadgets, Reisen und Netzfundstücke.

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