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RaveDJ – Jeder kann Mashups erstellen

Die Webseite Rave.DJ macht es möglich, Videos auszuwählen, die daraufhin magisch zu einem Mashup, also einem neuen Song aus Elementen zweier Musikstücke, gemischt werden. Nicht jedes Ergebnis ist perfekt. Die Webseite ist aber auch weniger ein perfektes Tool um professionell Musik zu machen, sondern eher eine gute Gelegenheit Mashups und deren Faszination zu verbreiten. Die richtig guten Mashups überlasse ich doch eher den DJs und Produzenten.

Als Hörbeispiele habe ich folgende Mashups zusammengestellt:

 

The Chordettes – Mr. Sandman vs. Miley Cyrus – Wrecking Ball 

Gorillaz – Clint Eastwood vs. The Roots – Seed 2.0

Edith Piaf – Je Ne Regrette Rien vs. Rage Against The Machine – Killing In The Name Of

 

 

 

Eine lange Nacht über das Ruhrgebiet: Tief im Westen

Dieser Artikel beginnt gewollte ohne ein Zitat von Herbert Groenemeyer. Eine lange Nacht über das Ruhrgebiet – Tief im Westen ist ein tolles Radiofeature über das Ruhrgebiet. Nicht nur für Ruhris oder jene die es werden wollen. Wissen über eine der schönsten Ecken Deutschlands, kann man kaum genug haben. Mit dabei sind der geschätzte Soziologe Prof. Dr. Klaus Peter Strohmeier und viele mehr.

Videoteaser

Eine Lange Nacht Über das Ruhrgebiet

Mehr dazu beim Deutschlandfunk.

(via)

Bear – Texte und Notizen für iOS und macOS

Das italienische Studio Shiny Frog hat mit Bear im vergangenen Jahr eine meiner aktuellen Lieblings-Apps veröffentlicht. Obwohl ich 2016 nicht viel Zeit hatte mich intensiv mit Markdown ( Link ) zu beschäftigen, habe ich die App für mac und iOS sehr schätzen gelernt.

Farbschema in der Bear App

Funktionen

Die Überschrift des Beitrags ist, anders wir es im Netz gewohnt sind, eine maßlose Untertreibung. Bear eignet sich als Ablage für Notizen, kann auch sehr gut als vollwertige Textverarbeitungssoftware herhalten. Dokumente können als PDF, Docx, HTML, oder MD Dateien exportiert werden.

Bear App (macOS)

Besonders elegant, die Lösung Dateien über das Anlegen von Hashtags zu sortieren. Taucht in einem Text ein Hashtag auf, wird das Dokument unter dem Hashtag in der Seitenleiste abgelegt. Weiter werden Notizen nach dem Änderungsdatum sortiert und können durchsucht werden. Der Übersicht halber können Notizen auch untereinander verlinkt werden.

Design

Ich mag Software, die mit einem schlichten Design auskommt. Textverarbeitende Programme kommen immer noch überladen und mit Funktionen daher, die für die meisten Fälle völlig übertrieben sind. Statt zu meckern folgt hier eine Aufzählung der Funktionen, die ich in einer App für Texte und Notizen nicht vermissen möchte:

  • Fokusmodus (Reduzierung des Anzeigefensters)
  • Themes (hell/dunkel)
  • Einstellungen für den Editor (Schriftart, Textgröße, Zeilenabstand)

Preis

Fehlt das Finanzierungsmodell, verschwindet erfahrungsgemäß auch schnell die App vom Markt. Bear hat seit Veröffentlichung der App vorgesorgt. Die Software ist zunächst auf beiden Plattformen kostenlos. Wünscht man die Synchronisation von Artikeln, besteht die Option eines monatlichen (1,49€), oder jährlichen Abonnements (15,99€).

Fazit

Momentan ist Bear unter macOS und iOS meine Notizapp der Wahl. Während ich vorher zwischen längeren Texten und kurzen Notizen getrennt habe, findet sich nun beinahe jeglicher Text in dieser App. Selbst wenn aus Gründen noch ein Export in ein Docx-Format erforderlich sein sollte, wird bis zum Schluss in Bear geschrieben und dann exportiert.

Dieser Beitrag wurde (natürlich) komplett in der Bear App geschrieben und zu WordPress exportiert.

Bear - Schöne Schreibapp für Notizen und Prosa
Bear - Schöne Schreibapp für Notizen und Prosa
Entwickler: Shiny Frog
Preis: Kostenlos+
  • Bear - Schöne Schreibapp für Notizen und Prosa Screenshot
  • Bear - Schöne Schreibapp für Notizen und Prosa Screenshot
  • Bear - Schöne Schreibapp für Notizen und Prosa Screenshot
  • Bear - Schöne Schreibapp für Notizen und Prosa Screenshot
  • Bear - Schöne Schreibapp für Notizen und Prosa Screenshot

(Bilder: Bear-Writer.com)

What’s Left 2017 | Eine Kategorie wird zum Newsletter

Still und leise hat sich What’s Left, eine Kategorie des Blogs hier, in einen Newsletter verwandelt. In den letzten Jahren habe ich häufiger nach Systemen gesucht, welche die Links der Woche, elegant und in einer wiedererkennbaren Struktur in Mails oder Blogbeiträge bannen. Der Dienst Revue macht das sehr hübsch und mit Unterstützung von Bookmarking Tools und einer App. Über die Woche lassen sich Links sammeln, die nach Belieben in den Newsletter einsortiert werden können.GetRevue.co

Wochenrückblicke in Blogs

Eine (gefühlte) Häufung von Wochenrückblicken in Blogs, hat mich für 2017 motiviert, die Kategorie What’s Left? wieder aufleben zu lassen. Als Newsletter. Mit Hilfe von Revue.co. Wie individuell und gelungen solche Wochenrückblicke aussehen können, seht ihr unter anderem bei diesen Kolleginnen und Kollegen.

Die aktuellste Ausgabe des What’s Left Newsletters findet ihr hier. Dort, und im Footer dieses Blogs, könnt ihr den Newsletter auch abonnieren. Fragen, Anregungen und Kommentare sind erwünscht.

Klickt hier, um den What’s Left Newsletter zu abonnieren.

Mix: Progolog @ #33c3 – Section 9

Den Abschluss des Jahres in Hamburg zu verbringen, hat sich als ziemlich gute Idee herausgestellt. Der Besuch des #33c3, dem jährlichen Kongress des Chaos Computer Clubs, hat dazu geführt, dass ich neben einem fast 1,5 stündigen Set auch einige nette Menschen habe wiedersehen dürfen. Eine runde Sache also.Ehrlich gesagt bin ich mit meinem Set, unter anderem wegen technischer Schwierigkeiten, nicht zufrieden. Der Vollständigkeit halber poste ich dennoch mein Set aus der Section 9 beim #33c3.

Neulich, beim #33C3. #chillout #lounge #hamburg

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Progolog DJ-Set @ Section 9 #33c3 (Hamburg)

Test: Philips Fidelio B1/12

Die Stereoanlage war viele Jahre der Platzhirsch im Wohnzimmer. In anderen Räumen konnten schon früh kleine, kompakte Systeme den Raum gewinnen. Die Möglichkeit Musik kabellos vom Rechner oder Smartphone zu übertragen hat sich gegen Kassettendecks oder CD-Laufwerke durchgesetzt. Lediglich die Liebe zu Vinyl war und ist sehr groß.

Philips Fidelio B1

Für einige Wochen wurde mein Hifi-Platzhirsch im Wohnzimmer durch eine kleine und doch kraftvolle Alternative, die Philips Fidelio B1, getauscht. Eine Soundbar mit zusätzlichem Subwoofer. Nicht nur zu gebrauchen als Heimkinosystem, sondern ebenso gut als Soundsystem für einen gemütlichen Abend oder eine kleine Party.

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Soundbar mit Fernbedienung
Installation

Abspielgeräte lassen sich über HDMI, USB, Bluetooth und den Line-In auf der Rückseite der Soundbar verbinden. Die Verbindung zwischen Soundbar und Subwoofer erfolgt kabellos. Dank der HDMI ARC Technologie wacht das Soundsystem automatisch auf, sobald der das verbundene Gerät eingeschaltet wird.

Die Soundbar lässt sich prima unterhalb des Fernsehers, z.B. auf dem TV Möbel platzieren. Der Subwoofer kann in aufrechter Position im Raum, oder in liegender Position z.B. unter der Couch platziert werden.

Klangerlebnis

Das Klangerlebnis ist trotz der Größe des Lautsprechers überraschend gut. Dem Volumen was Mitteltöne und Bässe angeht steht der Lautsprecher meiner Stereoanlage mit verschiedenen Boxen in nichts nach.

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Subwoofer in vertikaler Position
Fazit

Ein Manko sind hörbare Schwächen in der Wiedergabe von höheren Tönen, wenn die Lautstärke des Subwoofer reduziert wurde. Da die Tonübertragung in meinem Fall im wesentlichen über HDMI erfolgte, trat dies nur sehr selten auf.

Was das Preis-/Leistungsverhältnis angeht, konnte ich noch kein abschließendes Ergebnis fassen. Beim Hörgenuss im heimischen Wohnzimmer sollte es nicht in erster Linie um einen günstigen Preis gehen. Andererseits ist die Fidelio das kleinste Modell der Heimkino-Familie und dementsprechend ist da was die Qualität, Anzahl der Lautsprecher etc. betrifft noch Luft nach oben. Andererseits bewegt sich Philips mit den derzeit veranschlagten 499€ (UVP Stand August 2016) im unteren Segment von Heimkino Systemen. Ob einem da ein Lautsprecher und ein Subwoofer genügen, muss letzendlich jeder selbst entscheiden.

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Soundbar

Die Fidelio B1 füllt trotz ihres kompakten Formats auch ein größeres Wohnzimmer mit entsprechendem Klang. Erwähnenswert dabei ist, dass die eigene Position die man im Raum einnimmt, keinen qualitativen Unterschied macht. Dank der Fernbedienung können bequem vom Sofa aus alle Funktionen, sowie die Einrichtung des Klanges vorgenommen werden. Großer Pluspunkt: Kabel, die bisher quer im Wohnzimmer verteilt lagen, sind nun verschwunden. Ich bin nicht völlig aus dem Häuschen, aber durchaus zufrieden.

Test: Netgear Arlo – Smart Home Sicherheitskamera

Das eigene Heim wird Smart. Intelligente Steckdosen, Lichtschalter, Glühbirnen und Heizungen die sich über das Web, bzw. per Bluetooth oder Wifi steuern lassen, haben längst eine bezahlbare Preisklasse erreicht. Grund genug, sich diese Lösungen für den Privatgebrauch anzuschauen und auch auf dem Blog darüber zu berichten.

Arlo, so heißt die Sicherheitskamera aus dem Angebot von Netgear wurde mir freundlicherweise für einen Test zur Verfügung gestellt. Mit der leicht zu bedienenden HD-Sicherheitskamera lassen sich Bewegungen in Form von Videos aufzeichnen und die Nutzer können sich per Mail, oder Benachrichtigung aus der App auf diese Bewegungen aufmerksam machen lassen. Ein Vorteil der Kamera ist, dass sie nur bei tatsächlichen Bewegungen aufzeichnet und die Batterien im Betrieb lange genutzt werden können. Bis zu fünf Kameras können mit der Basisstation verknüpft und gesteuert werden. Neben den Aufzeichnungen, lassen sich auch Livestreams über die App oder Webseite anzeigen

 

Arlo Wire Free – Das Basispaket

Netgear Arlo VMS3130–100EUS HD-Kamera-Sicherheitssystem auf YouTube

Im Lieferumfang des kabellosen Sicherheitssystems sind enthalten:

  • 1 HD-Sicherheitskamera für den Innen-/Außenbereich mit Nachtsichtfunktion
  • Basisstation mit Netzteil
  • Netzwerkkabel
  • Magnetischer Kamerahalter
  • Schrauben für Montage
  • Batterien
  • Kurzanleitung
  • Fensteraufkleber

Installation:

Kaum ausgepackt, sind die Batterien schon in der Kamera platziert, die Basisstation schnell per LAN Kabel mit dem heimischen Netzwerk verbunden. Die Einrichtung erfolgt über einen gut gestalteten Setup-Prozess aus der App heraus. Apps für iOS und Android finden sich in den jeweiligen Stores.

Nachdem alle grundsätzlichen Funktionen eingerichtet sind, kann der Feinschliff erfolgen. Über den Menüpunkt Modus, können die Zeitpunkte festgelegt werden, in denen man das fokussierte Gebiet überwachen möchte. Zum Beispiel lässt sich eine Bewegungserkennung über das Menü freischalten. Das spart Speicher und vor allem Batterien der Kamera.

Eine gute Position für die Kamera ist eine Höhe von ca. 2m, mit leichter Neigung nach unten. Durch den magnetischen Kamerahalter, lässt sich diese Position jedoch leicht korrigieren und ist nicht durch lästige Schrauben oder Muttern blockiert. Die besten Ergebnisse liefert die Bewegungserkennung innerhalb von 1,5 m bis 6 m ausgehend von der Kameraposition.

Arlo Cloud Service

Die wetterfeste Kamera Arlo Wire Free sendet die aufgezeichneten Daten über die Basisstation an den Arlo Cloud Service. Über den zuvor angelegten Account auf Arlo.com lassen sich die angelegten Kameras ansteuern und die gewünschten Modi, z.B. Bewegungserkennung nach Zeitplan, aktivieren. Für die Speichermenge bzw. besonderen Supportbedarf, lassen sich auf der Netgear Arlo Webseite Abo-Modelle klicken. Ich bin bisher gut mit dem kostenlosen Basis-Paket ausgekommen.

Überwachung im eigenen Haus – Will ich das? Darf ich das?

Diese nicht unwesentliche Frage wird in diesem Test nicht vertieft. Das hat Gründe. Arlo bietet einen Cloud-Service. In der heutigen Zeit muss sich jeder gut überlegen, welche Geräte mit dem Internet verknüpft werden, welche Risiken das bergen könnte und ob man bereit ist, für eine Portion Luxus diese Sicherheiten aufzugeben. Die fatale Aussage „was habe ich schon zu verbergen“ ist spätestens mit einer Sicherheitskamera, die in den eigenen vier Wänden hängt, hinfällig. Ein denkbarer Einsatzort der Netgear Arlo Smart Home Sicherheitskamera ist die temporäre Überwachung von Teilen des Gartens. Im Hinterkopf halten sollte man, dass die Aufnahmen, wenn auch geschützt und online verfügbar gemacht werden. Weiter dürfen die Rechte Dritter nicht verletzt werden. Eine Warnung über den Einsatz einer Kamera ist angebracht. Die Frage, ob die Daten im Falle eines Hacks fremdverwertet werden könnten, bleibt offen.

Fazit

Rein von den technischen Aspekten, halte ich die Sicherheitskamera des Netgear Arlo Smart Home Systems für ein ordentliches Produkt. Die Einrichtung ist schnell und simpel erledigt, die schnelle Verfügbarkeiten auf einer großen Auswahl an mobilen Geräten schließt keine Benutzergruppen aus. Die Anbringung der Kameras ist ohne elendes Kabelverlegen möglich.

Netgear Kit VMS3130 (Website-Link) | Netgear VMS3130 (Amazon-Link)