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Google steigt ins Musikgeschäft ein?

Zur Zeit kursieren Gerüchte darüber, dass Google sich in das Online-Musikgeschäft einmischen und damit offensiv in direkte Konkurrenz zum iTunes-Store treten möchte.
Neben dem Online-Store für Musik, welcher vermutlich das Google-Bezahlungssystem Google Checkout populärer machen soll, wird mit der Zeit auch eine Online-Cloud
zur Verfügung gestellt werden. Diese wiederum soll natürlich vorerst nur für Googles Mobilsystem Android verfügbar gemacht werden. Hier bleibt abzuwarten wie sich das ganze entwickelt, da Apple ja mit dem Online-Musikdienst Lala bereits ähnliche Pläne hatte, jedoch bisher nicht aus dem Busch gekommen sind.

Ob dieser Musikdienst dann ähnlich mit unseren zu schützenden Daten umgeht wie Google sonst auch bleibt abzuwarten. Bislang ist ja auch noch nichts wirklich spruchreif. Sogar das Logo, welches kurzzeitig im Internet zu finden war, ist wieder verschwunden.
Mir bleibt eigentlich nur noch zu sagen, dass ich grundsätzlich von der Cloud-Idee sehr angetan bin, solang diese nicht zur Folge hat, dass noch ein weiterer “Daten-Striptease” auf uns wartet.

Tarantino vs. Coen Brothers/Kubrick vs. Scorcese

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Leandro Copperfield hat sic die Mühe gemacht und aus verschiedensten Filmen der Kino-Großmeister sehr geniale Mash-Ups zusammenzustellen. Das eine Mash-Up setzt Quentin Tarantino und die Coen-Brothers zusammen, das Zweite Stanley Kubrick und Martin Scorcese. Insgesamt ein großartiges Machwerk.

Tarantino vs Coen Brothers from Leandro Copperfield on Vimeo.

Kubrick vs Scorsese from Leandro Copperfield on Vimeo.

De Helaasheid Der Dingen

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Sozialkritische Filme haben einen besonderen Reiz, bewegen sich allerdings auch immer auf dem schmalen Grat zwischen deutlichem erhobenen Finger und zu penetrantem Mitleidsgeheuchel.

Das Buch “De Helaasheid Der Dingen” (deutsch: Die Beschissenheit der Dinge”), verfasst von Dimitri Verhulst, erzählt von seiner verkorksten Kindheit. Aufgewachsen in einem flämischen Dorf, prägen die Kneipe, das Sozialamt und Plumpsklo mit der offenen Tür seinen Alltag.
Die Verfilmung des Buches greift Regisseur Felix van Groeningen diese Geschichte mit einer guten Portion Humor auf. Dennoch bleibt an vielen Stellen ein flaues Gefühl in der Magengrube da man genau weiß, dass es sich bei dieser Familie und ihren Verhältnissen und Lebensumständen weder um “Geschichte” im historischen Sinne handelt, noch um eine fiktive Familiensituation.

“Gott schuf den Tag und wir schleppten uns hindurch.” (Dimitri Verhulst)

Der gesamte Film schafft ein gutes Maß an Sozialkritik und Tiefgang, jedoch auf eine wie ich finde neue Art. Man wird eben nicht ohne Pause in die Untiefen des Familienchaos gestoßen. Der rapide Wechsel zwischen Humor und “Schocksituation” zeichnet jedoch ein deutliches Bild über den “Strobbe-Clan”, welcher Verhulst’s Familie darstellt, ab.
Wie ich finde seit langer Zeit mal wieder ein für dieses schwierige Genre richtig guter Film.

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