Sonntagsmusik: Slumber Session: Sasha

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Die letzte Ausgabe der Late Night Tales Serie, die hier besprochen wurde, war die von Nils Frahm (Link). Seither durften einige Künstler nachziehen. Auf manche werde ich sicher auch noch einmal eingehen. Zuletzt durfte der DJ Sasha, nicht der aus Soest, sondern der walisische Produzent Alexander Paul Coe (Wiki-Link), seine Selektion Scene Delete unter dem Label der Late Night Tales veröffentlichen.

In seinem Mixtape für die Slumber Sessions, dass hier heute als Sonntagsmusik dient, spielt er Stücke von Steve Reich, Nils Frahm, Max Richter und vielen mehr. Bewegt sich weg von seinem regulären Repertoire aus den Genres Trance oder House und suhlt sich in zurückgelehnten Ambient-Klängen. Erste Sahne.

Slumber Session: Sasha auf Soundcloud

Doku: No Direction Home – Bob Dylan

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In der vergangenen Woche feierte der US-amerikanische Folk- und Rockmusiker Bob Dylan seinen 75sten Geburtstag. Geboren wurde er als Robert Allen Zimmerman in Duluth, Minnesota. Seine Eltern Abraham Zimmerman und Beatrice Stone waren Anfang des 20. Jahrhunderts aus Odessa in den USA in die Hafenstadt übergesiedelt. Durch eine schwere Erkrankung verlor sein Vater seinen Job. Die Familie zog um der Armut zu entgehen nach Hibbing im US-Staat Minnesota. Abraham arbeitete dort in der Firma seiner Brüder, die sich als Elektriker selbständig gemacht hatten. Von dort aus, machte Dylan sich auf, aus seiner Leidenschaft, der Musik, eine Berufung zu machen.

Letzten Samstag Samstag lief um 21:45 Uhr die Doku: No Direction Home – Bob Dylan auf Arte (Link). Regie führte kein geringerer als Martin Scorsese. In dieser Doku beleuchtet Scorcese die frühen Jahre im Leben des Musikers Bob Dylan. Interessant ist auch, welche Rolle Bob Dylan mit seiner Musik auch für die amerikanische Protestbewegung spielte.

Ohne zu viel verraten zu wollen, No Direction Home ist eine tolle Doku und ein hervorragendes Programm für einen verregneten Sonntag. Für sieben Tage gibt es die Doku noch in der Mediathek von Arte zu sehen.


No Direction Home – Bob Dylan auf Arte.tv

Das Animal Collective hat einen wunderbaren Remix zu Dylans Don’t Think Twice, It’s Allright auf Soundcloud veröffentlicht. Ein Remix dieses Stückes ist ein echtes Wagnis, im Ergebnis aber völlig gelungen (Soundcloud-Link).

Artikelbild: Screenshot – No Direction Home

Mixtape: Zuurb – Amalthea

Greenland Travel - CCby

Mixtapes von DJs wie Zuurb sind unter anderem der Grund, warum ich die Sparte der Nachtmusik hier im Blog so liebe. Je nach Belieben kann die Stereoanlage eingeschaltet, der Lieblingskopfhörer aufgesetzt werden und Mixe wie z.B. Amalthea, die jüngste Produktion von Thomas (SC-Link), lassen einen für eine Stunde komplett verschwinden. Wenn das Wetter es zulässt, kann man dabei den Sternenhimmel anstarren oder Polarlichter beobachten. Die Saison dürfte zunächst vorbei sein. In jedem Fall zählt: Die Musik.

Foto: Northern Lights in Greenland – Greenland Travel auf Flickr (CC-by)

(via Das KFMW)

fika: to have coffee – Eine Webserie über Kaffee als Morgenritual

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Ein typisch schwedisches Phänomen ist die fika. Es handelt sich um eine kurze Kaffeepause, die durch Zimtschnecken und gute Gespräche versüßt wird. Es finden sich gelegentlich Verweise auf die fika in Möbelhäusern. Darüber hinaus hat sich dieses Phänomen nur wenig über schwedische Landesgrenzen hinaus bewegt. Die sechsteilige Webserie fika: to have coffee beleuchtet diesen besonderen Teil des Lebens. Das schöne daran?

“It doesn’t necessarily have to involve socializing with other people, or even working…”

fika: to have coffee auf Vimeo

Website: tohave.coffee
Facebook: facebook.com/tohavecoffee
Twitter: twitter.com/hashtag/fikadoc
Instagram: instagram.com/explore/tags/fikadoc

Kaffee & Beats sind ein festes Ritual hier im Blog. Zur Übersicht der Beiträge geht es einem Klick.

Dellé (Seeed) veröffentlicht neues Solo-Album “Neo” im Juni 2016

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Frank Allessa Dellé, einer der drei Frontmänner der Berliner Dancehall-Kombo Seeed, ist eine feste Größe der Reggae- und Dancehall-Szene. Seine Soloprojekte liefen, trotz populärer Singleauskopplungen, gefühlt eher unter dem Radar. Before I Grow Old wurde vor sieben Jahren während einer kreativen Pause seiner Band produziert und veröffentlicht. Die Nachfolge der Debüt-LP wird Ende Juni nun die neue Solo-Platte Neo antreten. Die 11 Titel starke Platte wird am 24.06.2016 bei Virgin Records veröffentlicht.

Der Titel Tic Toc aus dem Video oben, inkl. Gastauftritt von Gentleman, ist Teil des Tracklistings der Platte. Ich freue mich sehr über Tic Toc als zweite Single nach Light Your Firein der Dellé uns einige wichtige Fragen stellt. Als großer Seeed-Fan und Freund von Franks Stimme, freue ich mich auf den Nachfolger von Before I Grow Old, ein Album, dass mich sicher gut durch den Sommer bringt.

Eine ausführlichere Rezension, inkl. vollständigem Tracklisting, wird zum Release der LP von Dellé hier im Blog erscheinen.

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